Bericht - Wochenfahrt 29. Februar - 07. März 2020

Fahrt Nr. 3 : St. Christina / Grödnertal - Italien



Gröden 2020

Reichlich Neuschnee und das sich unaufhaltsam nähernde Corona-Virus: So schnell werden die acht Teilnehmer die Wochenfahrt ins Grödnertal wohl nicht vergessen - nicht zuletzt auch, weil sie am Donnerstag mit der vorzeitigen Heimreise zu Ende ging.

Doch der Reihe nach: Vor der Anreise lag das Zentrum der Epidemie noch in der Lombardei in der Gegend rund um Mailand. Trotz einiger Bedenken war man sich sicher, dass die Bergregion rund um den Sella-Bergstock verschont bleiben würde. Doch es kam anders: Zu Beginn der neuen Woche wurden in Venetien die ersten Schulen und Kindergärten geschlossen und am Mittwoch wurde dann die Zahl der Plätze in den Liftanlagen reduziert. So wurden beispielsweise in die große Gondel zur Porta Vescovo in Arabba pro Fahrt nur noch 25 Personen durchgelassen. In der Provinz Südtirol hingegen gab es da immer noch keine Beschränkungen: Die Seilbahn hoch zum Sass Pordoi, von der man an diesem einzigen sonnigen Tag einen herrlichen Panorama-Blick auf umliegenden Bergmassive wie etwa den Langkofel oder die Marmolada hatte, war zumindest bei der Auffahrt sehr gut gefüllt.

Die von den Behörden bis dahin ergriffenen Maßnahmen ließen bei den acht Skifahrern die Bedenken, wie es weitergehen könnte, dann doch wachsen. Vor allem die Sorge, nicht mehr aus dem Grödnertal herauszukommen und dort im Hotel Carmen in Wolkenstein vielleicht zwei Wochen in Quarantäne verbringen zu müssen, ließen erste Gedanken an eine Heimfahrt aufkommen. Und als es dann am Donnerstagmorgen beim Frühstück erneut wolkenverhangen und eine Wetterbesserung nicht in Sicht war, war der Entschluss, die Sachen zusammenzupacken, schnell gefasst.

Am Ende blieben vier statt sechs geplanten Skitagen. Drei davon mit Schneefall, mehr oder weniger starkem Wind, schlechter Sicht und teilweise ungewalzten Buckelpisten. Das heißt aber nicht, dass die Truppe keinen Spaß hatte. Im Gegenteil: So weit es möglich war, suchte man sich Pisten in tiefer gelegenen Regionen, wo die Bäume rechts und links für etwas bessere Sicht sorgten. Und angesichts des Wetters wurden die Pausen in den Hütten gerne mal etwas ausgedehnt. Und so wird beispielsweise der Aufenthalt in der legendären Comici-Hütte bei einer Magnum-Flasche Prosecco und leckerster Fischsuppe sicherlich in bester Erinnerung bleiben.





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Diese Seite wurde erstellt / geändert am 21.04.2020